Kurzfilm

Zusammenschnitt von Szenen aus dem Film
"Familien in Bewegung - Systemische Bewegungstherapie"
von Anna Schenk (siehe Literatur/Medien), der im Rahmen eines 14-tägigen Familienkurses gedreht wurde.

Briefe/Zitate von Eltern

Rückmeldung von Eltern mit einer Sehbeeinträchtigung und einem sehenden Kind zum einwöchigen Familienkurs
Beim Familienkurs in Trippstatt konnten wir sehr wichtige und wertvolle Erfahrungen sammeln und erhielten hervorragende Anregungen für den Umgang mit unserem zunehmend mobiler werdenden, damals 20 Monate alten Sohn. Wir waren die einzigen sehbeeinträchtigten bzw. blinden Eltern mit einem sehenden Kind im Kurs. Bei allen anderen Familien war die Situation umgekehrt (d.h. sehende Eltern und blinde, bzw. sehbeeinträchtigte Kinder oder Kinder mit komplexer Beeinträchtigungen). Dennoch haben wir uns in der Gruppe sehr wohl gefühlt und, so denken wir, gegenseitig viel voneinander profitiert. Im ständigen Austausch mit den sehenden Eltern konnten diese sicher auch viele Anregungen von uns erhalten und wir stellten fest, dass viele Situationen für uns alle gleich waren. So sind sehende Eltern beispielsweise auf dem Spielplatz mit ihren blinden oder sehbeeinträchtigten Kindern ständig gefordert, da die Kinder sich nicht, bzw. nur eingeschränkt selbständig zurechtfinden können, sehbeeinträchtigte und blinde Eltern sind dies, weil sie, zumindest ein kleines Kind, nicht allzu weit weglaufen lassen können, da sie sonst nicht in der Lage sind, bei Gefahren rechtzeitig einzugreifen. Dank der ausgezeichneten, professionellen Betreuung war es für uns als Familie eine sehr intensive und wunderschöne Zeit. Die Abwechslung zwischen Einzelarbeit, Gruppenaktionen und freier Zeit, in welcher die gesamte Bewegungs- und Spiellandschaft genutzt werden konnte und die interessant gestalteten Abende mit fachlichem Austausch, Spielen, und dennoch genügend Raum für private Gespräche im kleinen Kreis trugen zu einer rundum gelungenen Woche bei und wir können die Kurse nur sehr empfehlen und durchweg positive Rückmeldungen geben.
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Eltern mit 3 Jahre altem Sohn (Blindheit - Lebersche kongenitale Amaurose) Rückmeldung nach dem einwöchigen Familienkurs
Öffnen kann man sich nur, wenn man sich wohlfühlt. Und wir haben uns hier sauwohl gefühlt. Danke, dass ihr eine Woche für uns vorbereitet und durchführt habt, in der wir sowohl andere Eltern / Familien kennenlernen konnten, als auch genügend Freiraum hatten um für uns als Familie viel zu erreichen. Und dann noch ein Team vorzufinden, das es wieder geschafft hat, uns zu verblüffen und das mit seiner Kompetenz aber auch mit seiner Freundlichkeit überzeugt. Für uns war es wieder eine tolle Woche aus der wir Vieles mitnehmen werden. Es war aber auch Urlaub und eine sehr intensive Zeit mit T. Wir haben es hier sehr genossen. Wenn uns die Möglichkeit gegeben wird, kommen wir gerne wieder (bzw. beim nächsten Mal bevorzugen wir den Sommerkurs) Danke für eure Leidenschaft an eurer Arbeit! Wir werden den Kurs hier nicht so schnell vergessen.
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Mutter mit Großmutter, Tochter 5 Jahre (Blindheit - Lebersche kongenitale Amaurose) Rückmeldungen zum einwöchigen Familienkurs
Tochter E.: Ich denke oft an die Zeit in Trippstadt zurück. Mit Emma der Lokomotive, Lukas der Lokomotivfüher und Jim Knopf. Die Reise durch Lummerland zu dem Drachen Frau Mahlzahn. Bis wir die Prinzessin gerettet haben. Die vielen anderen Kinder und das viele Spielzeug. Es war sehr schön und schade das es so schnell rum war.
Mutter: Als wir nach Trippstadt gekommen sind, waren wir eine sehr verunsicherte Familie. Haben wir mit unserer Tochter alles richtig gemacht? Wie geht es in Zukunft weiter? Überfordern wir Sie? Unterfordern wir Sie? In welche Richtung wird unser Leben gehen. Gibt es noch mehr Familien mit unseren Problemen. Fragen über Fragen. Wir haben am ersten Tag schon gemerkt, hier sind wir richtig. Wir können es eigentlich nicht in Worte fassen, was dies für ein Gefühl ist angekommen zu sein, verstanden zu werden. Antworten zu bekommen auf unsere Fragen. Ängste offen anzusprechen. In einer Gruppe zu sein und nicht mehr alleine kämpfen zu müssen. Jeder war eine starke Persönlichkeit. Uns hat diese eine Woche so viel Kraft und Mut für den weiteren Lebensweg mit E. gegeben und viele Familien mit dem gleichen Lebensweg kennengelernt. Freunde gefunden. Wir denken oft an die Zeit zurück. Auch nach dem Kurs wird man nicht alleine gelassen. Eine unvergessliche Reise nach Lummerland.
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Eltern mit Sohn Rückmeldungen zu dem einwöchigen Familienkurs
F. ist insgesamt um einiges bewegungsfreudiger seit letzter Woche. Der ganze Wirbel wirkt doch sehr anregend und F. verlangt nach mehr. Außerdem denke ich, dass das viele Drehen um die eigene Achse ihn unglaublich aktiviert. Die Woche wirkt noch ziemlich in uns nach und wir entdecken immer wieder neue „Kleinig-und Großigkeiten“, die in Gang gekommen sind und Spuren hinterlassen haben. Im allerpositivsten Sinn.
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Rückmeldung von Familie W. nach zwei unterschiedlichen Familienkursen
Wir sind Familie W. und haben am Familienkurs in Trippstadt teilgenommen. Wir sind mit drei Kindern angereist. Unser jüngstes Kind ist schwerst komplex beeinträchtigt. Unser erster Eindruck war überwältigend. Wir waren bekannt, unsere Namen saßen, es wurde sogar nach unserem Hund gefragt, ob dieser während unserer Abwesenheit gut betreut ist. Unsere Kinder wurden sofort betreut und wir konnten in Ruhe ankommen, Sachen auspacken, kurz uns für die kommende Woche einrichten. Mein Mann und ich hatten von Anfang an ein tiefes Vertrauen. Es war das erste Mal, dass wir auch mal einfach so unser "Sorgenkind" in fremde Hände gaben. Von der ersten Begegnung an war das Team, jeder gleichermaßen voll auf uns eingestellt und gut vorbereitet. Wir erlebten in den folgenden Tagen Verständnis, Beratung auf Fragen, wunderbare Kontakte zu anderen Familien mit ähnlichen Sorgen und Fragen. Wir erlebten Dinge, die unser besonderes Kind machen konnte, von denen wir es gar nicht dachten. Wir erfuhren eine intensive Woche, die uns viele Anregungen, Ideen und auch Kraft für die nächste Zeit gab. Zwei Jahre später hatten wir nochmal die Möglichkeit eine Familienwoche zu erleben. Diesmal in Dahmshöhe und für 10 Tage. Unsere Erwartungen waren nach der ersten erlebten Woche sehr hoch und wurden zu unserer Freude voll erfüllt. Und auch diesmal, intensiv begleitet durch eine kompetente Familienbetreuerin konnten wir gestärkt und mit neuen Ansätzen nach Hause fahren. Die Mischung macht es: die unterschiedlichen Familien mit ihren unterschiedlichen Erfahrungen und großen und kleinen Sorgen bieten einen guten Austausch, aber besonders auch das Team, bestehend aus Menschen verschiedener beruflicher Herkunft. Der direkte Kontakt zur unserer Familienbetreuerin war für uns wichtig und das Zusammensein in größerer Runde. In diesen paar Tagen haben wir viel in der Gemeinschaft erlebt, was uns als Familie mit einem beeinträchtigten Kind unheimlich viel Kraft und Mumm gegeben hat. Wir sind sehr dankbar dafür, diese für uns sehr intensive Zeit erlebt zu haben. Natürlich wurde auch mal geweint, wenn wir in Elternrunden über die Erlebnisse mit unseren Kindern berichteten, aber im Gegensatz dazu waren wir alle aber auch gern lustig, haben viel gelacht, gealbert und die Seele baumeln lassen. Beide Kurse sind für uns unheimlich nachhaltig gewesen und auch jetzt noch profitieren wir in verschiedenen Situationen davon. Dank Bewegung im Dialog haben wir noch ein Stück besser in unseren jetzt recht normalen Alltag gefunden, haben die Rückmeldung bekommen, dass auch unsere beiden großen Kinder nicht zu kurz kommen. Wir danken von ganzem Herzen einem Team, dass sich 100% auf uns eingelassen hat, uns mit allen Fragen, Bedürfnissen und Sorgen ernst genommen und Unterstützung gegeben hat. Macht weiter so, toll, dass es Euch gibt!!!!!!!!!!!
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Rückmeldung von Familie F., 5 Wochen nach dem einwöchigen Familienkurs
Uns geht es super ... O. (4 ½ J.; blind) macht zur Zeit einen Fortschritt nach dem anderen ... sie läuft jetzt schon viel besser an der Hand und hat jetzt angefangen, alles genau zu befühlen und zu benutzen. Spielsachen, die sie noch nie interessiert haben, findet sie auf einmal total super! Sie bewegt sich auch ganz alleine durchs Wohnzimmer, steigt auf das kleine Dreirad, fährt zum Kinderwagen, steigt ab und schiebt den! Sogar Treppen krabbelt sie hoch ... jetzt darf man sie wirklich keine Sekunde mehr aus dem Augen lassen! Auch essen will sie jetzt alleine, mit Gabel und Löffel - danach muss meistens Kind und Tisch gründlich gereinigt werden!
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Eltern mit 3 Söhnen (8 Jahre, 13 Jahre, 15 Jahre)
Wir haben schon 2 Kurse mit Bewegung im Dialog mit gemacht. Wir sind eine junge Familie mit einem Kind mit Hochgradiger Sehbeeinträchtigung. Beide Male waren wir mit der ganzen Familie dabei, obwohl wir 2 Geschwister dabei hatten, die schon im Alter von 15 und 13 waren. Für uns als Eltern war es wichtig, dass alle dabei waren und dass die Grossen lernen können, ihren Bruder besser zu verstehen.

Es war erstaunlich locker und lehrreich. Alle Teilnehmer, aus verschiedene Schichten, kamen gut mit einander klar, man hat von einander gelernt. Das Team war immer zu Stelle mit Ratschlägen und Taten. Man war unter sich und nicht allein: Aktivitäten mit den Kindern, Gespräche mit den Eltern, Resümee am Abend. Es war alles schön und ist weiter zu empfehlen.
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Rückmeldung von Familie F. erschienen in der Lupe
Schon seit unserer Anmeldung im letzten Jahr haben wir uns auf den diesjährigen Herbstkurs von Bewegung im Dialog gefreut! Anfang Oktober ging es los nach Trippstadt – mit großen Erwartungen haben wir 4 (das sind unsere Kinder Lillie Sue 7, Olivia 4, mein Mann Björn und ich – Nadine (Alter tut da ja nichts zur Sache ) uns auf den Weg gemacht. Als „Wiederholungstäter“ wussten wir ja schon so in etwas was uns erwartet. Das letzte Mal haben wir in Kleve teilgenommen. Schon damals waren wir total begeistert. Den ganzen Artikel als PDF downloaden
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Rückmeldung einer Familie zu einem Familienkurs-Wochenende
Die Zeit vergeht wie im Fluge und das Familienwochenende gehört wieder der Vergangenheit an. Wir möchten uns nochmals herzlich bedanken, dass wir ein zweites Mal teilnehmen durften. Bei meinem Mann musste ich nun keine Überzeugungsarbeit mehr leisten, da er nun wusste, dass es sich weder um Rollenspiele noch um andere "Fühl-mich-Gschpür-mich" Sachen handelt. Obwohl wir den Ablauf kannten, hat sich mit der neuen Geschichte und den meist neuen Leuten, so keine Wiederholung gezeigt. Es war wiederum sehr spannend, abwechslungsreich, lustig und natürlich abenteuerlich. Die ganze Familie wird es in bester Erinnerung behalten. Wir sind am Sonntag mit vielen schönen Erinnerungen heim gereist.
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